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RISK MANAGER
Hat Ihr Controlling alle Risiken im Griff? Unternehmen befinden sich in der heutigen Zeit in einem zunehmend komplexen und dynamischen Umfeld. Hieraus entwickeln sich Risiken, denen Unternehmen gegenwärtig und vermehrt in Zukunft ausgesetzt sind. Insbesondere aufgrund starker Veränderungen der wirtschaftlichen, technischen und rechtlichen Faktoren wird das Risikomanagement für Unternehmen immer wichtiger. Nicht rechtzeitig erkannte und bewältigte Risiken können die erfolgreiche Weiterentwicklung der Unternehmen gefährden oder sogar zu existenzbedrohenden Situationen führen.KonTraG Das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) konkretisiert nun die Verpflichtung der Geschäftsführung zum Risikomanagement. Das KonTraG, das zum 1. Mai 1998 in Kraft getreten ist, sieht die Implementierung eines Risikomanagementsystems für Aktiengesellschaften vor (§ 91 Abs. 2 AktG). Es ist davon auszugehen, daß die für die Vorstände von AG´s veröffentlichte Kommentierung analog auch für die Geschäftsführer von GmbH´s anzuwenden ist. Nach § 289 Abs. 1 HGB ist der Lagebericht um einen Bericht zu ergänzen, in dem Aussagen über die Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft zu treffen sind.Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil des Controlling und fordert zum systematischen Erkennen, Begrenzen und Kontrollieren von Risiken auf. Somit fungiert das Risikomanagement als Instrument für eine risikobewußte Unternehmensführung und trägt zur erfolgreichen Entwicklung der Unternehmung bei. Den Ausgangspunkt für die Erkennung und Einschätzung von Risiken stellt eine detaillierte Ist-Analyse dar. Mit Hilfe von Prognosen über die Kriterien Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe kann das zukünftige Schadenspotenzial für die Unternehmung abgebildet werden. Um den dargestellten Anforderungen gerecht zu werden, hilft das Risikomanagement-System RISK MANAGER bei der systematischen Auseinandersetzung mit Risiken. Die Software begleitet den gesamten Risikomanagement-Prozess und berücksichtigt dabei folgende Phasen des Prozesses, anhand derer das Programm im Folgenden näher erläutert wird: 1. Identifizieren 1. Phase: Risiken identifizieren Bestandteil der ersten Phase in einem
Risikomanagement-System ist die Identifikation aller auf die Unternehmung
einwirkenden Risiken. Damit eine strukturierte Erfassung aller Risiken
gewährleistet wird, ermöglicht RISK MANAGER die Einteilung
der Risiken in verschiedene Risikozonen, die individuell definiert
werden können, beispielsweise Betriebs-, Partner- oder Marktrisiken. Diesen Risikozonen können wiederum Risikofelder und Einzelrisiken zugeordnet werden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Festlegung von Zuständigkeiten und Vorgehensweisen bei der Identifizierung von Risiken. 2. Phase: Risiken bewerten In diesem Teilschritt wird die Bewertung
bzw. Beurteilung der identifizierten Risiken vorgenommen. Die Auswirkung
des Risikos kann dabei direkt über die Zuordnung von Geldwerten
oder indirekt über eine Rating-Skala vorgenommen werden. In Abhängigkeit
von der gewählten Skala zeigen die zugeordneten Werte eine niedrige,
mittlere oder hohe Relevanz an.
3. Phase: Risiken analysieren Die dritte Phase beschäftigt sich mit der Analyse der Risiken. Im Vordergrund steht hier die insbesondere die Sortierung und Darstellung der Risiken. Die Risiken können in Form von Balkendiagrammen nach Schaden, Auswirkung, Eintrittswahrscheinlichkeit und Baumstruktur gegliedert oder in Form eines Schadens-Portfolios abgebildet werden.
4. Phase: Risiken kommunizieren Die vierte Phase umfasst die Bereiche "Risiken beobachten" und "über Risiken berichten". Durch die Beobachtung soll eine systematische und nachvollziehbare Wahrnehmung der identifizierten Risiken gewährleistet werden. Das Berichtswesen verfolgt als Zielsetzung die Aufbereitung, Verdichtung und Kanalisierung der Daten aus der Beobachtung in Form eines systematischen internen Risikoreportings.5. Phase: Risiken steuern
Ziel dieser Phase ist es, die Auswirkungen sowie die Eintrittswahrscheinlichkeiten der identifizierten Risiken durch die Zuordnung von adäquaten Steuerungsinstrumenten zu reduzieren. In diesem Zusammenhang ist auch zu prüfen, ob Risiken vorhanden sind, für die es zurzeit keine ausreichenden Steuerungsmaßnahmen gibt.
6. Phase: Risiken kontrollieren In dieser Phase werden die aufgenommenen Steuerungsinstrumente nach Effizienz und Effektivität geprüft. Alle im Unternehmen befindlichen und potenziellen Kontrollinstrumente werden erfasst. Anschließend werden die passenden Kontrollinstrumente den Steuerungsinstrumenten zugeordnet. Ein Handlungsbedarf wird erforderlich, wenn für die Steuerungsinstrumente keine Kontrollinstrumente bestehen.7. Phase: Risiken dokumentieren Risikohandbücher werden vom RISK MANAGER automatisch erzeugt und können
individuell gestaltet werden. Es kann auch unternehmensweit mit Handbuchvorlagen
gearbeitet werden, die das Erstellen neuer Risikohandbücher erheblich
vereinfachen und beschleunigen.
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