30 Jahre Business Intelligence

Zurück in die Zukunft des BI

Wer hat eigentlich Business Intelligence erfunden? Welche Bedeutung hatte das Jahr 2007 für den BI-Markt? Und was sind die fachlichen und technologischen Milestones auf dem Weg zu den heutigen Lösungen für Self-Service-BI, Data Discovery & Co.? Wir laden Sie ein zu einer Zeitreise. Werfen Sie mit uns einen Blick auf die Entwicklung von Informationssystemen, die Unternehmensdaten analysieren und aufbereiten und das Management bei der Entscheidungsfindung unterstützen.

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Zurück zu den Wurzeln: Der Begriff „Business Intelligence“ tauchte erstmals 1958 bei IBM auf, wurde hier jedoch im Kontext von Textanalysen ("Text Mining") benutzt. Das heutige Verständnis von BI geht auf das Jahr 1989 und das Analystenhaus Gartner zurück. Im gleichen Jahr gründeten Achim Berg (Foto: 1.v.l.) und Peter Sinn (3.v.r.) Corporate Planning. 1990 präsentierte sich das Softwarehaus aus Hamburg erstmals auf der CeBIT. Heute ist die CP Corporate Planning AG einer der führenden Anbieter von Software zur Unternehmenssteuerung.

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Navigation unter Windows 3.1

1992 kam mit Windows 3.1x die erste kommerziell erfolgreiche Version eines Windows-Systems auf den Markt. Auch Corporate Planning nutzte die grafische Erweiterung des Betriebssystems für seine Software und die bis heute einzigartige Baumstruktur.

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Mitte der 90-er Jahre eröffneten bessere Grafikkarten und schnellere CPUs neue Design-Möglichkeiten. Anwenderoberflächen setzten zunehmend auf bunte Icons - hier für Planung, Analyse und Reporting.

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Ebenfalls Mitte der 90-er Jahre löste die Balanced Scorecard die zuvor eindimensionalen Kennzahlensysteme zur Bewertung der Unternehmensleistung ab. Heutige BI-Lösungen nutzen Dashboards, um sämtliche relevante Kennzahlen auf einen Blick darzustellen.

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Vorstufen von Predictive Planning

Jeder fängt mal klein an. Auch Predictive Planning. Bereits in den 90-er Jahren ermöglichte Controlling-Software das Generieren von Informationen, um Abweichungen von der Planung frühzeitig zu erkennen und Anpassungen vorzunehmen.

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Fußball und BI

Fußball und Business Software: 1989 stieg SAP-Gründer Dietmar Hopp bei der TSG Hoffenheim ein und ermöglichte dem Verein den Aufstieg von der Kreisklasse A bis in die Bundesliga. Auch andere Fußballvereine wie der Hamburger SV profitierten von der Unterstützung durch Software-Anbieter wie Corporate Planning.

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2008_Umstieg auf Client-Server-Technologie

Mit Beginn des neuen Jahrtausends wandelte sich das Controlling immer mehr zu einer unternehmensweiten Aufgabe. Fachbereichsleiter wurden zunehmend über Multi-User-Lösungen eingebunden, planten und analysierten ihren Bereich selbst. Corporate Planning unterstützte diesen Dezentralisierungstrend von Anfang an - mit der ersten Web-Oberfläche „cpWeb“ und der Umstellung auf eine Client-Server-Technologie.

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BI Cockpit

2013 schätzten die Analysten des Marktforschungsunternehmens Lünendonk das Volumen des BI-Software-Marktes in Deutschland auf 1,3 Milliarden Euro. Corporate Planning hatte seine Produkte mittlerweile in der CP-Suite gebündelt und gelangte neben Anbietern wie Qlik unter die Top 10 auf dem deutschen Markt.

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Stabübergabe - Peter Sinn übergibt an Matthias Kläsener

Ohne BI geht heute nichts mehr. Bereits 2007 kauften sich die großen Softwareunternehmen in den Business-Intelligence-Markt ein: SAP erwarb Business Objects, Oracle kaufte Hyperion, Cognos kaufte Applix und wurde kurz darauf selbst von IBM geschluckt. Aber auch unabhängige Software-Häuser wie Corporate Planning konnten sich auf dem umkämpften Markt behaupten. 28 Jahre lang lenkte Gründer Peter Sinn (Foto li.) das Hamburger Unternehmen, bevor er 2018 das Ruder an Matthias Kläsener (re.) übergab. 2019 feiert Corporate Planning sein 30-jähriges Jubiläum.