Achtung, Fachkräftemangel

Mit Personalcontrolling zukunftssicher aufstellen

Der demographische Wandel rückt den Wert der „Ressource Mensch“ als wichtigstem Produktionsfaktor immer stärker in den Fokus. Schon heute fehlen in vielen Branchen gut ausgebildete Mitarbeiter – und der Fachkräftemangel wird sich weiter verschärfen: Laut einer Berechnung des Statistischen Bundesamtes wird die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter in den kommenden Jahren und Jahrzehnten in Millionenhöhe sinken.

Vor diesem Hintergrund müssen sich nun auch jene Unternehmen mit Personalcontrolling beschäftigen, die das Thema lange vernachlässigt haben. Ansonsten drohen Personalengpässe mit dramatischen Auswirkungen auf die Geschäftsabläufe und den Unternehmenserfolg.

Personalkennzahlen als Instrument für den unternehmerischen Erfolg

Die meisten mittelständischen Unternehmen sammeln zwar längst personalrelevante Daten, sind jedoch weit entfernt von einer systematischen Erfassung und Auswertung von Kennziffern. Dabei sind Personalkennzahlen zentrale Indikatoren für die Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.

Die gezielte Ermittlung geeigneter Kennzahlen ermöglicht ein frühes Erkennen von Fehlentwicklungen und bietet die Möglichkeit, frühzeitig gegenzusteuern. Ist etwa absehbar, dass sich ein beträchtlicher Teil der Mitarbeiter nahezu zeitgleich in die Rente verabschiedet, können intensive Recruitingmaßnahmen, eine Aufstockung von Ausbildungsstellen und ein verstärktes Investment in das Employer Branding unternommen werden, um unternehmerischen Schaden abzuwenden.

Systematische Kennzahlensysteme sind außerdem eine unerlässliche Grundlage für Szenarien-Analysen, Auswertungen und aussagekräftige Reports. Mithilfe von Personalcontrolling-Software sind selbst Planungen für IT-ferne Anwender schnell und einfach umsetzbar. Best-Case- und Worst-Case-Szenarien liefern konkrete Antworten auf Fragen wie: Welche Auswirkungen haben die zu erwartenden Änderungen in der Mitarbeiterstruktur auf den Kostenapparat?

Vermeintliche Hürden für professionelles Personalcontrolling

Personalcontrolling ist ein Thema, das mittlerweile alle Firmen betrifft. Trotzdem scheuen sich vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, aktiv zu werden. Zu hoch erscheinen nach wie vor die Hürden. „Einer der häufigsten Einwände gegen ein professionelles IT-gestütztes Personalcontrolling ist, dass die mittelständischen Unternehmen an die relevanten Daten gar nicht rankommen, da sie diese für die Lohn- und Gehaltsabrechnungen an ein Lohn- oder Steuerberatungsbüro weitergeben“, berichtet Silke Gebhard, HR-Controlling-Expertin bei Corporate Planning, aus ihrer täglichen Praxis. „Tatsächlich sind die technischen Möglichkeiten aber mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir die Daten – egal, woher sie kommen – ohne Probleme importieren und auswerten können.“ Auch der Datenschutz ist dank eines ausgeklügelten Berechtigungskonzepts kein Problem mehr. „Moderne Controlling-Software verfügt über detailliert ausgearbeitete Berechtigungskonzepte, so dass alle Datenschutzbestimmungen sicher eingehalten werden“, erklärt Silke Gebhard.

Fazit: Ein professionelles IT-gestütztes Personalcontrolling hilft nicht nur ganz nebenbei bei der Einhaltung von Datenschutzbestimmungen, sondern erlaubt es Unternehmen vor allem, effektiv und nachhaltig mit der „Ressource Personal“ umzugehen und dem demographischen Wandel zu trotzen.

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