Finanzierungsdefizite in der stationären Altenpflege vermeiden

24.11.2017
Personalsteuerung nach den Pflegestärkungsgesetzen

Die rund 80 Teilnehmer am Netzwerktag für Controller im Gesundheitswesen und der Sozialwirtschaft am 23. November 2017 bei Corporate Planning in Hamburg haben die Bedeutung der Themen Personalplanung und Liquidität für Unternehmen in der stationären Altenpflege bestätigt.

Das neue Pflegestärkungsgesetz II stellt stationäre Pflegeeinrichtungen vor neue Herausforderungen mit Blick auf die Personalsteuerung und die Pflegesatzverhandlungen. Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft tauschten sich mit Anwendern der Corporate Planning-Lösungen und Controllern aus Einrichtungen für stationäre Pflege zu den Herausforderungen durch den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) und den Rothgang-Effekt aus.

Prof. Dr. Hans-Christoph Reiss vom Institut für angewandtes Management in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft (ifams) der Hochschule Mainz sprach in seiner Keynote über das Pflegestärkungsgesetz und das Verhältnis zwischen dem Anspruch der Politik und der Realität in den Einrichtungen. Sandra Winter und Kip Sloane der rosenbaum I nagy unternehmensberatung GmbH gaben in ihrem Vortrag eine Empfehlung für eine erlösorientierte Personalsteuerung. Abschließend zeigten die Controller Carolin Engels und Niels Christian Schnieders des Caritasverbandes Rhein-Kreis Neuss e.V. sowie Berthold Dieckmann und Stefan Schröer der Diakoniewerk Essen Dienstleistungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH ihre Lösungsansätze in der Corporate Planning-Software, um Finanzierungsdefizite zu vermeiden.