Auf die Plätze, fertig …. Forecast!

Mehr Dynamik, mehr Agilität.

Wie gelingt die Unternehmenssteuerung, wenn Veränderung die einzige Konstante ist? Die aktuelle BARC-Studie „Fundierte Entscheidungen in dynamischen Zeiten“ gibt eine klare Antwort: Gefragt sind rasche Entscheidungen, Planung und Prognosen in kürzeren Zyklen und eine schnellere Verfügbarkeit aussagekräftiger Ergebnisse.

Das Zauberwort lautet: Geschwindigkeit. Keine langen Rückblicke, keine aufwändigen Jahresbudgets. Die Betrachtung aktueller Zahlen und Pläne für die nahe Zukunft sind das Gebot der Stunde. Und damit gewinnt der Forecast als Planungsinstrument an Bedeutung.

Vom Traumschloss zu harten Zahlen

Die Arbeit am klassischen Jahresbudget beginnt üblicherweise sechs Monate vor Beginn der eigentlichen Laufzeit. Doch derart langfristig zu planen, kommt angesichts immer kürzerer Veränderungszyklen dem Bau eines Traumschlosses gleich. Das Jahr als Betrachtungszeitraum ist zu lang angesetzt, wenn aktuelle Ereignisse grundlegende Annahmen des Budgets innerhalb weniger Wochen umstoßen.

Kein Wunder, dass der Forecast mit seinen kürzeren Zeiträumen und aktuelleren Zahlen dem Budget den Rang abläuft. Laut BARC nutzen bereits 85% der Unternehmen regelmäßige Forecasts zu Steuerungszwecken.

Das Tempo zieht an

Wie sehr die Geschwindigkeit zugenommen hat, zeigt die wachsende Zahl der Unternehmen (aktuell über 40%), die ihre Prognosen monatlich aktualisieren und ihren klassischen Jahres-End-Forecast auf rollierende Forecasts umgestellt haben. Das Ergebnis: Mit der steigenden Häufigkeit der Hochrechnungen gewinnen die Unternehmen an Agilität.

Doch Forecasts erfordern großen Aufwand. Mit dem Wunsch nach häufigeren Hochrechnungen steigen die Anforderungen an das Controlling enorm. Es überrascht also nicht, dass viele Unternehmen (56%) ihre Planung mit der Einführung einer professionellen Software optimieren wollen.

Aussichten realistisch einschätzen

Wo Automation ins Spiel kommt, steht nicht nur die Anschaffung einer Software auf dem Programm. Die Berücksichtigung aktueller Daten aus allen relevanten Systemen setzt eine vollständige Integration der Planungslösung in die bestehende IT-Infrastruktur voraus. Individuelle Modelle und Zielvorstellungen müssen abgebildet und schließlich der Betrieb aufgenommen werden. Und in der laufenden Arbeit können sich neue Anforderungen ergeben.

Die Komplexität der Konzeption und Integration erschweren die Einschätzung, welche Lösungsansätze zeitnah zum Erfolg führen. Folgende fünf Hürden müssen Unternehmen nehmen, um mit einer Software für Planung und Forecasts ihre Handlungsfähigkeit zu steigern.

Gesamtkosten
Zu hohe oder vorab schwer zu kalkulierende Kosten lassen IT-Projekte scheitern, bevor sie begonnen haben. Eine überschaubare und vorab gedeckelte Investitionssumme gehört zu den Entscheidungsgrundlagen für das Projekt.

Dauer
Die Integration in existierende IT-Strukturen beinhaltet beispielsweise die Übernahme von Daten aus Vorsystemen. Das Vorliegen der Schnittstellen sowie die Erfahrung des Integrationspartners verkürzen das Einführungsprojekt und sichern einen schnellen Beginn der produktiven Nutzung.

Nutzen
Erfordert die Controlling-Lösung in der täglichen Bedienung oder bei Anpassungen hohe IT-Expertise, entsteht eine Abhängigkeit von Dritten. Der Weg über die interne IT-Abteilung, den Hersteller oder Partner verlangsamt Reaktionen auf aktuelle Einflüsse und senkt die Agilität. Eine intuitive Bedienung und ein ausgeprägter Self-Service-Ansatz fördern das Ziel, die Handlungsfähigkeit der Fachanwender zu steigern und Reaktionen zu beschleunigen.

Zuverlässigkeit und Flexibilität
Überladene Strukturen und eine sehr detaillierte Planung führen bei jeder Anpassung und neuer Hochrechnung zu einem langen Vorlauf. Kurzfristige Ergebnisse und schnelle Entscheidungen erfordern die Konzentration auf die Werttreiber und kritischen Erfolgsgrößen. Diese gilt es, genau zu planen, während man für die Vielzahl der übrigen Planungsgrößen auf standardisierte Automatismen zurückgreifen kann.

Kompetenz
Insbesondere, wenn Situationen eintreten, für die historische Daten fehlen, liegt die Bewertung der Prognose beim Menschen. Das Verständnis der Methoden gehört daher zu den notwendigen Kompetenzen für den erfolgreichen Einsatz von Forecasts in der Unternehmenssteuerung.

Anders gesagt:
Handlungsfähigkeit braucht Forecasts. Und Forecasts brauchen Menschen, die sie verstehen.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie andere Unternehmen in dynamischen Zeiten schnell zu fundierten Entscheidungen gelangen? Dann empfehlen wir Ihnen die BARC-Studie „Fundierte Entscheidungen in dynamischen Zeiten“. Zum kostenfreien Download geht es hier.