Dezentrales Umsatz- und Kostencontrolling

Controllingpraxis kompakt: HKL Baumaschinen GmbH

Wir arbeiten zunehmend vernetzter. Eine gute Zusammenarbeit im Unternehmen ist ein zentraler Erfolgsfaktor im digitalen Zeitalter. Das gilt insbesondere für das Controlling. Wer seine Planung, seine Analysen und sein Reporting auf ein neues Level heben will, muss aber zunächst für die technischen Voraussetzungen sorgen, damit Anwender aus verschiedenen Bereichen effektiv zusammenarbeiten können. Die HKL Baumaschinen GmbH hat das das getan – und ist begeistert. „Wir haben eine Transparenz-Plattform und eine hohe Akzeptanz geschaffen, da alle 250 Anwender nun über die gleichen Zahlen sprechen. Dadurch haben wir einen schnelleren Informationsfluss und ein höheres Kostenverständnis“, sagt Danny Claußen, Ressortleiter Controlling der HKL Baumaschinen GmbH. Das inhabergeführte Unternehmen für Baumaschinenhandel und -vermietung mit Hauptsitz in Hamburg ist mit 150 Profit-Centern und über 80.000 Mieteinheiten der größte Baumaschinenvermieter in Deutschland, Österreich und Polen.

Wie war die Ausgangssituation?

Claußen: Anfangs sollten die Regionalbereiche und später dann auch die einzelnen Profit-Center jeweils einen Self-Service-Zugang zu ihren Zahlen erhalten. Unser vierköpfiges Zentralcontrolling kann schließlich nicht jedes Profit-Center permanent in jeder Hinsicht beleuchten. Wir wollten den Unternehmergeist wecken und haben den Verantwortlichen der Profit-Center hierfür ein Tool gegeben, mit dem sie ihre Zahlen selber im Blick behalten. Vorher hatten sie die vom Niederlassungsleiter bekommen.

Was sind für Sie die Highlights?

Die Softwarelösung von Corporate Planning hat Transparenz geschaffen und uns dahin gebracht, dass sich die Ergebnisverantwortlichen auf Knopfdruck mit den nötigen Informationen selbst versorgen können. Wir haben nun einen sehr viel schnelleren Informationsfluss, die Verantwortlichen der Profit-Center können schneller gegensteuern. Sie haben auch ein höheres Kostenbewusstsein entwickelt, weil bereits an operativer Stelle deutlich wird, was wieviel Geld kostet.

Was sind Ihre Lessons Learned?

Die Einbindung ergebnisverantwortlicher Mitarbeiter in das operative Controlling eines dezentral agierenden Unternehmens ist eine Form von Informationspolitik, die von der obersten Führung getragen werden muss. Für eine hohe Akzeptanz unter den Mitarbeitern sind Schulungen unerlässlich, vor allem zur Sensibilisierung hinsichtlich der Abbildung der Unternehmensstruktur in der Software. Schließlich haben wir es ja mit Verkäufern und nicht mit Controllern zu tun.

Über die HKL Baumaschinen GmbH und das Projekt

 

Themen: Dezentrales Kostencontrolling, Reporting, Finanzplanung

Branche: Baumaschinenvermietung

Umsatz: 350 Mio. Euro

Mitarbeiter: 1.350

Anwender: 250

Vorsysteme: ERP-System (Infor ERP LN)


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