Blunk GmbH

Corporate Planner ist das funktionierende und aussagefähige Frühwarnsystem, das wir zur Erreichung unserer Ziele benötigten.

Olaf Weick

Controller

Lösungen

Einsatzgebiete
  • Analyse
  • Abweichungsanalysen
  • GuV-Planung
  • Integrierte Finanzplanung
Vorsystem
  • AX NAV

Re-Strukturierung im Controlling bei der Blunk-Gruppe

Die in Schleswig-Holstein angesiedelte Blunk-Gruppe ist ein klassisches Lohndienstleistungsunternehmen mit Angeboten für die Land- und Forstwirtschaft, Kommunaltechnik, Erdbau und Bioenergie. Stetiges Wachstum und zunehmender Preisdruck durch kleinere Lohndienstleister weckten den Bedarf nach einem professionellerem Controlling und einer flexiblen Controlling-Software.

Das Geschäft des inhabergeführten Familienunternehmens ist geprägt von hohen Investitionen in Landmaschinen (Schlepper, Radlader, Mähdrescher etc.). Die Auslastung sowohl der Menschen als auch der Maschinen ist entscheidend für den unternehmerischen Erfolg. Als Olaf Weick, Controller bei Blunk in Rendswühren, sich an die Arbeit machte und die bestehenden Daten analysierte, musste er feststellen: Die benötigten Informationen für eine gezielte Unternehmensteuerung lagen teilweise nur unzureichend vor. Die IT-Landschaft war sehr heterogen, Prozesse und Kommunikationswege waren nicht eindeutig definiert. Entscheidungen wurden häufig „aus dem Bauch heraus“ getroffen. Die Einführung eines unterstützenden einfachen Controllingsystems sollte an dieser Stelle Abhilfe schaffen.

Neue Software, neue Prozesse

Die Ziele des Projektes waren hoch gesteckt. Es ging um nicht weniger als die Sicherung der Vormachtstellung im norddeutschen Markt, mit allen Herausforderungen, die diese Vorreiterrolle für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahren mit sich bringt. „Wir benötigen für die Erreichung unserer Ziele ein funktionierendes und aussagefähiges Frühwarnsystem“, beschreibt Weick die Anforderungen der Geschäftsleitung.

Ins Boot geholt hat sich das Unternehmen den Controlling-Software-Spezialisten Corporate Planning aus Hamburg. In einem

ersten Schritt sollte dessen CP-Suite-Modul Corporate Planner für Planung, Analyse und Reporting im operativen Controlling eingeführt werden, in Kombination mit dem CP-Cockpit zur Visualisierung der wichtigsten Kennzahlen und Ergebnisse. Der Auftrag an Corporate Planning beschränkte sich jedoch nicht auf die bloße Einführung der Software in der Blunk-Gruppe. Das wäre schnell erledigt gewesen. Neben der technologischen Unterstützung sollten auch neue Strukturen, neue Prozesse und klare Verantwortlichkeiten geschaffen werden. Dazu nahm Blunk gerne die Unterstützung eines externen, unbefangenen Beraters in Anspruch. Manja Meißner, Senior-Consultant bei Corporate Planning, übernahm die Aufgabe, zunächst die Ist-Situation und gestellten Anforderungen mithilfe einer Mitarbeiterbefragung zu analysieren.

Von Daten zu Informationen

Die Auswertung der vorhandenen Vorsysteme ergab, dass die verfügbaren Daten für die gestellten Anforderungen und gewünschten Informationen nicht ausreichten. Die Granularität der Daten war nicht in allen genutzten Systemen identisch, so dass diese Daten zwar an das operative Controlling-Tool übergeben, jedoch nicht in jeder gewünschten Hinsicht analysiert werden konnten.

Nachdem in den Vorsystemen diese Anpassungen durchgeführt wurden, konnten die Corporate Planner umgesetzt werden. Für unterschiedliche Berichtsempfänger wurden interdependente Strukturen erstellt. Für den Geschäftsleitungskreis wurde eine BWA-Struktur (betriebswirtschaftliche Auswertung) und für die Buchhaltung eine Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB abgebildet. Für die Vertriebsmitarbeiter wurden die Zahlen in einer übersichtlichen Aufwands- und Ertragsstruktur dargestellt. Gleichzeitig liefen die Zahlen in einer integrierten Bilanz- und Cash-Flow-Planung zusammen. Auf Basis dieser umfangreichen, bis auf den Kostenträger heruntergebrochenen Strukturen war es nun möglich, die Daten aus den Vorsystemen in einheitlichen Strukturen zu analysieren und die Datenqualität zu beurteilen.

Mehr Datenqualität

„Die Analysemöglichkeiten in Corporate Planner lieferten die Grundlage dafür, dass Werte detailliert und umfassend analysiert werden konnten, um dann festzustellen, dass die Daten aufgrund des „historischen

Buchungsverhaltens“, der Erfassungsmöglichkeiten in den verschiedenen Vorsystemen und der damit im Zusammenhang stehenden Datenstruktur nicht für alle Analysen und Reports verwendet werden konnten“, fasst Weick das Ergebnis der Projektarbeit zusammen. Was war zu tun? Die Blunk-Gruppe entschied sich, noch einen Schritt weiter zu gehen, und zusätzlich zur Controlling- Lösung CP-Suite die Vorsysteme in großen Teilen durch ein einheitliches ERP-System abzulösen.

Fazit

Doch vor dem Hintergrund der gestellten Aufgabe – der Neustrukturierung der Controllingprozesse – hatten Frau Meißner und Herr Weick bereits jetzt wertvolle Erkenntnisse gewonnen:

1. Eine Auswertung kann nur so gut sein, wie die Daten, die dafür zur Verfügung stehen.
2. Für die Datenqualität sind alle Kollegen verantwortlich, nicht nur der Kollege, der sie auswertet.
3. Ein gemeinsames Verständnis der Unternehmensziele ist unabdingbar.
4. Die Analyse der Prozesse und die Durchdringung des Datenbestandes war eine nicht unerhebliche Vorarbeit für die Einführung des ERP Systems.
5. Die mit den Modulen der CP-Suite abgebildeten Controllingstrukturen, Analysen und Reports bleiben erhalten und liefern wichtige Informationen zur Unternehmenssteuerung.

Und damit hat die Blunk-Gruppe einen großen Schritt getan zu einem professionelleren, zeitgemäßen und zukunftsorientierten Controlling.