Ranger Marketing & Vertriebs GmbH

Die Umsetzung mit Corporate Planner und CP-Cons verbindet Planung und Konsolidierung in einem integrierten System.
Der gesamte Prozess der Abschlusserstellung hat an Geschwindigkeit und Qualität gewonnen.

Hendrik Hucke

Head of Controlling & Corporate Development

Einsatzgebiete
  • Konsolidierung
  • GuV-Planung
  • Reporting

Neue Anforderungen an Financial Reporting und Konsolidierung
Der Einstieg eines Finanzinvestors veränderte bei Ranger Marketing die Anforderungen an das Financial Reporting. Zudem wurde die Unternehmenslandschaft von einem losen Firmenverbund in einen Konzern umgewandelt. Gute Gründe für die Einführung der Konsolidierungssoftware CP-Cons.

Die Direktvertriebsgruppe mit fast 140 Vertriebsstandorten in Europa bietet Produkte von mehr als 35 Auftraggebern aus den Bereichen Telekommunikation, TV, Energie, Handel, Financial Services und Medien an. Im Jahr 2010 stieg ein PE-Investor in die Unternehmensgruppe ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Unternehmen bereits sowohl das CP-Suite-Modul Corporate Planner für Planung, Analyse und Reporting im operativen Controlling als auch das Konsolidierung- Modul CP-Cons im Einsatz. Während im operativen Controlling die Software schon weitreichend verwendet wurde, blieben die Anwendungspotenziale der Konsolidierungssoftware beinahe ungenutzt. Doch die neue Situation brachte höhere Anforderungen an die Finanzplanung und das Reporting mit sich. Der gesamte Konsolidierungsprozess und das Berichtswesen sollten professioneller gestaltet werden.

Heterogene Gesellschaften
Konkret setzte sich Hendrik Hucke, Head of Controlling & Corporate Development bei Ranger Marketing in Düsseldorf, mit dem Neustart folgende Ziele: mehr Flexibilität und Zeiteffizienz, Abbildung monatlicher Managementzahlen und Legal-Konsolidierung, ein Konzernkontenrahmen, stabile Strukturen und Datensicherheit, vereinfachte Währungsumrechnung, Instant Intercompany-Checks, schnelle Integration neuer Gesellschaften und letztendlich ein professionelles Reporting an Shareholder und Banken. Die Ist-Situation sah jedoch noch ganz anders aus. Die Konsolidierung wurde aufwändig in einer Excel-Lösung durchgeführt. Es gab kein ERP-System, keine einheitliche Buchungslogik und keinen einheitlichen Kontenrahmen. Die 18 Gesellschaften der Unternehmensgruppe nutzen nahezu alle unterschiedliche Kontenrahmen. All das führte dazu, dass die Datenstrukturen in den Einzelgesellschaften extrem heterogen waren. Das ganze System war sehr fehleranfällig und entsprach keinesfalls den Anforderungen eines PE-Investors.

Strukturierte Daten
Mit Unterstützung von Corporate Planning nahm er die Umstellung in Angriff. Zunächst wurde ein einheitlicher Konzernkontenrahmen definiert, der die verschiedenen Kontenrahmen in den Einzelgesellschaften in einem einheitlichen System zusammenfasste. Sämtliche für das Controlling relevanten Daten aller Vorsysteme wurden in Corporate Planner zusammengeführt. Dort werden diese Daten jetzt, unterteilt in verschiedene Master-Positionen, in drei unterschiedlichen Strukturen dargestellt: eine Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB-Gliederung, eine Management- Gliederung (GuV und Bilanz) und eine separate Planungsstruktur (GuV und Bilanz).

Die vorliegenden Strukturen wurden derart gespiegelt, dass sowohl Auswertungen in Hauswährung zu Analysezwecken als auch Auswertungen in Konzernwährung zu Reportingzwecken simultan vorgehalten werden. Diese Daten und Strukturen bilden die Grundlage für die Datenübernahme in die Konsolidierung mit CP-Cons.

Den unterschiedlichen Adressaten- bzw. Reportingzwecken entsprechend wählte der Controller in CP-Cons die Darstellung in zwei verschiedenen Mandanten. Neben der Legal-Konsolidierung wird auch eine Management-Konsolidierung der Unternehmensgruppe dargestellt. In der Management-Konsolidierung folgen die Unternehmenszahlen einer Gliederung, die dem Geschäftsmodell angepasste Analysen erlaubt. Aus Vereinfachungsgründen wird eine monatliche Konsolidierung mit konstanten Wechselkursen durchgeführt. Die reine Legal-Konsolidierung wird in einem separaten Mandanten geführt, in dem alle Anforderungen des HGB auf Jahresebene abgebildet werden und die als Grundlage für die Konzernabschlussprüfung dient. In dem Konsolidierungstool CP-Cons stehen die Abbildungen als Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Kapitalflussrechnung zur Verfügung. Die praktische Durchführung einer Konsolidierung geschieht nun in zwei Schritten. Vor der eigentlichen Durchführung der Konsolidierung werden die wesentlichen Abstimmungen bereits in Corporate Planner durchgeführt. Beispielsweise werden Aufrechnungsdifferenzen (Schuldenkonsolidierung und Aufwands- und Ertragskonsolidierung) bereits dort abgeglichen, so dass bereinigte Daten an CP-Cons übergeben werden. Die eigentliche Konsolidierung erfolgt in CP-Cons. Mit Hilfe des Konsolidierungsworkflows werden alle Schritte systematisch durchgeführt – von der Währungsumrechnung über die Kapital-, Schulden-, Aufwands- und Ertragskonsoli- dierung bis zu Erstellung der Reports.

Integriert: Planung und Konsolidierung
Verglichen mit der Ausgangssituation hat Hendrik Hucke viel erreicht: Monats-, Quartals-, Halbjahres und Jahresabschlüsse werden systembasiert erstellt, was die Dokumentationsmöglichkeiten deutlich erhöht hat. Dies schafft Sicherheit, dass die Finanzdaten jeder einzelnen Gesellschaft unter „Kontrolle“ sind. Die Umsetzung mit Corporate Planner und CP-Cons verbindet Planung und Konsolidierung in einem integrierten System. Der gesamte Prozess der Abschlusserstellung hat an Geschwindigkeit und Qualität gewonnen.

Mit gutem Gefühl kann er nun verschiedenen Berichtsempfängern die geforderten Reports zur Verfügung stellen. Mit der professionellen Umsetzung in einer integrierten Software-Lösung für Controlling und Konsolidierung konnte Ranger Marketing den Grundstein legen, aus Controlling-Sicht den Anforderungen einer akquisitionsgetriebenen Buy-and-Build-Strategie des PE-Investors zu genügen.