Stiftung der Cellitinnen zur heiligen Maria

"Das Erstellen von 35 Konzernabschlüssen pro Jahr war in Excel zu aufwändig. Mit Corporate Planner Cons haben wir den Zeitbedarf und die Fehlerquote deutlich reduziert."

Martin Kurka

Mitarbeiter Konzernrechnungswesen und Steuern

Anwendungsgebiete
  • Konsolidierung
Vorsystem
  • Diamant 2020
  • SAP Business One
  • Simba

Drei Fragen an Martin Kurka

Wie war die Ausgangssituation?

Zwei sehr zeitintensive Aufgaben haben uns zu der Entscheidung veranlasst, die Erstellung der Konzernabschlüsse, die bislang auf Postenebene in Excel erfolgt ist, auf eine Konsolidierungssoftware umzustellen.

Zum einen erstellen wir jedes Jahr einen Konzernabschluss für die oberste Muttergesellschaft sowie sechs Teilkonzernabschlüsse. Die sieben Konzernabschlüsse zum 31.12. eines jeden Jahres bedeuteten zwar viel Arbeit, waren aber machbar. Zwischenzeitlich kamen jedoch noch Quartals-Konzernabschlüsse für unsere Aufsichtsgremien hinzu, so dass die Anzahl der zu erstellenden Konzernabschlüsse pro Jahr auf 35 gestiegen ist. Aus zeitlichen Gründen ist das in Excel nicht mehr darstellbar.
Zum anderen gliedern wir für bestimmte externe Bilanzadressaten verschiedene Posten der Konzerngewinn- und Verlustrechnung weiter auf, was in Excel ebenfalls einen erheblichen Zeitaufwand bedeutet.

Was sind für Sie die Highlights?

Das Einlesen der Jahres- und der Quartalsabschlüsse der einzelnen Gesellschaften sowie der erforderlichen Konsolidierungsbuchungen in Corporate Planner erzeugt eine starke Zeitersparnis gegenüber der Erstellung der Konzernabschlüsse in Excel.

Auch die weitere Unterteilung von verschiedenen Posten der Konzerngewinn- und Verlustrechnung für externe Adressaten gelingt mit Corporate Planner wesentlich schneller und es kommt zu deutlich weniger Fehlern als bei der Aufbereitung der Daten in Excel. Zum Beispiel haben wir im Konzernkontenrahmen für die Umsatzerlöse entsprechende Unterpositionen angelegt und die Umsatzerlöse-Konten direkt auf diese Unterpositionen verknüpft, so dass die entsprechenden Auswertungen zeitgleich mit dem Konzernabschluss vorliegen.

Was sind Ihre Lessons Learned?

Die wichtigste Lektion ist auf jeden Fall, dass die erstmalige Einrichtung des Corporate Planner sehr zeitintensiv ist und dass man bei der Anlage der (Konzern-)Kontenrahmen lieber zweimal nachdenkt, um diese zeitintensiven Arbeiten nicht mehrfach machen zu müssen. Ein Beispiel ist die Anlage von „normalen“ Konten, die im Soll und Haben nur einem Posten zugeordnet sind, von Sprungkonten, die je nach Saldo verschiedenen Posten zugeordnet sind, und von Kontengruppen, die entsprechend dem Gesamtsaldo der hier enthaltenen Konten verschiedenen Posten zugeordnet sind.

Auch können beim Aufsetzen des Corporate Planner umfangreiche Vorarbeiten in den Vorsystemen/Buchhaltungen der Einzelgesellschaften notwendig sein. Dazu zählen beispielsweise die einheitliche Definition der Sachverhalte auf bestimmten Konten bei allen Konzerngesellschaften, die saubere Pflege der Partnerdefinitionen, die Umsetzung aller Umgliederungen und Umbuchungen im testierten Jahresabschluss auch in der Buchhaltung sowie einheitliche Sprungkonten oder Kontengruppen für gleichartige Konten.

Über die Stiftung der Cellitinnen zur heiligen Maria

Die Ordensgemeinschaft der Cellitinnen zur hl. Maria besteht in der jetzigen Form seit dem Jahr 1828. Im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gründeten die Ordensfrauen über 70 sozial-caritative Niederlassungen von Den Haag in der Provinz Südholland bis Assmannshausen in Hessen. Seit den 50er Jahren mussten die Cellitinnen Nachwuchssorgen begegnen. Um die Zukunft ihrer Werke zu sichern, wurde die Führung der Einrichtungen seit den 90er Jahren durch die Gründung der Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen zur hl. Maria (1993), der Hospitalvereinigung St. Marien (1994) sowie der Gründung der Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria (2003), die heute Rechtsträgerin aller Einrichtungen ist, in weltliche Hände gelegt. Zur Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria gehören heute insgesamt acht Krankenhäuser, zwei Rehabilitationskliniken, 19 Seniorenhäuser sowie viele weitere Einrichtungen und Dienste im Gesundheitswesen. Im Großraum Köln-Bonn-Aachen-Wuppertal sind über 7.500 Mitarbeiter im Sinne der Stiftung tätig.