Wie Sie Ihr Unternehmen in der Krise an die Wand fahren

… oder länger liquide bleiben

Ausgangsbeschränkungen, Ladenschließungen, Kontaktsperren und geschlossene Grenzen haben für die Wirtschaft gravierende Folgen. Aufträge brechen weg, Lieferketten werden unterbrochen, überlebenswichtige Einnahmen fehlen. Was also tun, wenn das Gespenst der Insolvenz langsam aber sicher am Horizont erscheint? Einfach weiter darauf zu fahren? Oder mit einem professionellen Liquiditätsmanagement und einer geeigneten Software mehr Zeit gewinnen? Denn gerade in Zeiten der Coronakrise gilt: Cash is King!

Forderungen

Es gibt immer noch viele Unternehmen, in denen Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten nicht klar verteilt sind. Offenen Posten wird nicht systematisch nachgegangen, Außenstände werden nicht konsequent eingetrieben. Natürlich gibt es eine Liste im Buchhaltungssystem. Aber die muss auch jemand konsequent im Blick behalten, schließlich müssen Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden – sei es in Form einer Zahlungserinnerung, einer Mahnung oder dem Verkauf von Forderungen (Factoring).

Wer auch immer den Hut auf hat: Sie oder er braucht einen Überblick über alle Forderungen – nach Größe, Alter, Debitor und zusätzlichen Informationen wie beispielsweise Gründen für ausstehende Zahlungen. Auf einen Blick und mit wenigen Klicks. Damit ausstehende Zahlungen sobald wie möglich zu Einnahmen werden.

Verbindlichkeiten

Unternehmen, die unsystematisch nach Zahlungsziel vorgehen, begleichen ihre Verbindlichkeiten ganz einfach zeitgerecht. So weit, so gut – oder doch nicht? Die Verantwortlichen lassen dabei nämlich aus den Augen, dass es sich durchaus rechnen kann, Zahlungen zu verschieben.

Manchmal ist es sinnvoll, Forderungen von Lieferanten oder Dienstleistern frühzeitig auszugleichen, um sich Vorteile durch Skontoabzüge zu sichern. Reicht die Liquidität, ist das nämlich die günstigste Form der Finanzierung. In anderen Fällen empfiehlt es sich hingegen, den Fälligkeitstag verstreichen zu lassen und erst später zu zahlen. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Unterdeckung eines Kontos vermieden werden soll. Besser also, man behält den Überblick und geht systematisch vor.

Bankkonten

Wer alles so laufen lässt wie bisher und seine Konten nicht aktiv steuert, verzichtet auf Zinseffekte und riskiert Überziehungszinsen. Gerade in Krisenzeiten empfiehlt sich ein zentrales Management aller Bankkonten, um einzelne Vorgänge und Liquiditätsentwicklungen präzise überprüfen zu können. Nur wer sowohl den Überblick als auch detaillierte Einblicke hat, kann die richtigen Entscheidungen treffen, sinnvoll handeln und länger flüssig bleiben.

Planung

Natürlich kann man einfach offene Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüberstellen und in Zahlungszielen planen. Trotzdem weiß man am Ende nicht, wie sich die Liquidität tatsächlich entwickeln wird. Denn wie jeder weiß, halten sich Kunden nur selten genau an Zahlungsziele: Die einen zahlen früher, die anderen später.

„Was wäre wenn“ lautet die entscheidende Frage: Wie entwickelt sich die Liquidität, wenn offene Posten oder Rechnungen früher oder später bezahlt werden? Szenariorechnungen bieten die Möglichkeit, unterschiedliche Bilder von der Zukunft zu erarbeiten, Erfahrungswerte einfließen zu lassen und Effekte zu simulieren. Auf diese Weise sind Unternehmen auf alle Eventualitäten vorbereitet und können schneller bessere Entscheidungen treffen.

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